SAMSTAG WORKSHOPS

Atem und Angst

 

Samstagnachmittag 20.11.2021 – 14:00 bis 16:30 Uhr

YogaRaum-Wiehre, Zasiusstr. 6A (Nähe Ecke Günterstalstr.)

Beitrag: 30€

Max. 8 TeilnehmerInnen

Der Workshop is ausgebucht.

Es gibt noch Plätze für den 18.12. . Die Teilnahme am 1. Workshop ist keine Bedingung.

 

Das Thema wird am Sa. 18.12.2021 – 14:00 bis 16:30 Uhr in einem 2. Workshop erweitert.

Es ist, bei nicht voll besetzter Workshop, möglich nur am 2. Workshop teilzuhaben.

 

Eine Online-Veranstaltung zum gleichen Thema ist möglich.

Beitrag: 25€

Bei Interesse bitte melden!

 

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Manchen unter uns sind ängstlicher als andere, aber wir kennen alle das Gefühl der Angst. Manchmal ist die Angst akut und präzise, manchmal scheint sie einen dumpfen Dauerzustand zu sein.

Seit der Pandemie hat die Angst nochmals zugenommen oder ist allgegenwärtiger geworden.

 

Was machen alle diese Sorgen mit uns? Wie kann man mit ihnen umgehen?

 

Moshe Feldenkrais sprach viel über ein reifes Verhalten. Ein Verhalten wo wir nicht in unseren Reaktionen, unseren festen Mustern festsitzen, sondern unsere Responsen wählen können. Bewusstes Handeln gibt uns eine Wahl.

Mit bewusstem Handeln ist aber nicht bewusste Kontrolle gemeint.

Uns eine bestimmte Art zu handeln aufzulegen, heißt, dass wir nicht authentisch uns selbst sein können. Wir spielen dann eine Rolle. Dies erzeugt einen inneren Stau und erfordert sehr viel Energie.

 

Bewusster Handeln lernen, bedarf erstmals zu lernen wahrzunehmen: was wir fühlen und spüren, was die Unterschiede sind zwischen dies und das und was sich gut oder besser anfühlt.

So lernen wir flexibel und anpassungsfähig zu sein. Wir reagieren angemessen in jeder gegebenen Situation.

 

Wenn Angst unsere Normalität ist, fällt das Atmen schwer. Die Muskulatur im Brustkorb, zwischen den Rippen, im Bauch sitzt fest.

Diese Muster beeinträchtigen das Atmen und beeinflussen unser ganzes Leben.

Ich lade Dich ein dies genauer wahrzunehmen.

Wie könnte man die ko-abhängige Beziehung zwischen Diaphragma und Rumpfmuskulatur auflockern?

 

Oder wie wäre es sich vorzustellen, dass die Lungen sich weiten und hierdurch die Muskulatur eingeladen wird zu reagieren auf unsere Form, unsere Position und unsere emotionalen Bedürfnisse.

 

Um durch mentales und/oder emotionales Grübeln zu brechen, werden wir rhythmische Handlungen, wie Klopfen oder Rollen, mit dem Atemzyklus verknüpfen.

Die Atmung ändert sich und so auch die Emotionen.

Rhythmus beruhigt das System.

Überraschend wie voll und leicht der Atem sich danach anfühlt, wie aufrecht man steht und wie entspannt der Unterbauch sein kann.

 

 


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